Sie sind hier: Home » Oberbürgermeister » Ivo Gönner 1992 bis Heute

Ulmer Wappen



Ivo Gönner ab 1992 
* 18. Februar 1952 in Laupheim
 
Ivo GönnerIm Jahre 1992 erhielt Ulm mit Ivo Gönner (1992 - Heute)  den ersten Oberbürgermeister aus den Reihen der SPD. Er stellte in all den Jahren seine Arbeit unter das Motto  " Vertrauen schaffen " . So arbeitet er maßgeblich an der Lösung des Abfallproblem und der Käßbohrerkrise mit. Mitte der 90er Jahre, als Deutschland in der Konjunkturkrise steckte, war sein Talent zur Bewältigung von Krisen ebenfalls gefragt. In seine Zeit fällt die Gründung der Jugendmusikschule im ehemaligen Stadtbad, die Museumserweiterung, die neue Stadtbibliothek, sowie die international viel gelobte "Neue Mitte" mit der Galerie Weißhaupt. Bei den letzten Wahlen erreichte Herr Gönner über 80% der Wählerstimmen, so das man gespannt sei darf auf sein weiteres Wirken.
 
 
Lebensweg Ivo Gönner (7)
 
Ivo Gönner (* 18. Februar 1952 in Laupheim) ist ein deutscher SPD-Kommunalpolitiker und seit 1992 Oberbürgermeister von Ulm. Ivo Gönner wurde als Sohn eines Laupheimer Apothekers geboren und wuchs im oberschwäbischen Laupheim auf. Er besuchte das Kolleg St. Blasien im Schwarzwald. Seinen Zivildienst leistete er in Ulm, bevor er sein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Heidelberg aufnahm. 1978 kehrte Gönner nach Ulm zurück, als er Referendar am Landgericht wurde und anschließend bis 1992 als selbständiger Rechtsanwalt arbeitete.
Ab 1980 saß Ivo Gönner im Stadtrat und wurde dort 1985 Fraktionsvorsitzender der SPD, bevor er 1992 Ernst Ludwig von der CDU als Oberbürgermeister ablöste. 1999 wurde er mit 79,9 % wiedergewählt. Sein Herausforderer Frank Ahnefeld von der CDU errang nur 14,1 %. Bei der Wahl am 2. Dezember 2007 wurde er mit 80,2 % zum zweiten Mal wiedergewählt; bei dieser Wahl stellte die CDU von vorneherein keinen eigenen Kandidaten auf.
Als Oberbürgermeister von Ulm ist Gönner zugleich Vorsitzender des Aufsichtsrates der Stadtwerke Ulm. Im Sommer 2007 erwehrte er sich gegen die Darstellung von Ulm als Hort islamistischer Terroristen und Zentrum ihrer Rekrutierung.[1] Von 2001 bis 2005 war Gönner Vorsitzender der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik in Baden-Württemberg. 2002 wurde er zum Sprecher der neun Großstädte Baden-Württembergs im Städtetag ernannt und Stellvertreter des damaligen Präsidenten des baden-württembergischen Städtetags. Präsident des baden-württembergischen Städtetags war er dann von 2005 bis Ende 2010. In der Diskussion um Stuttgart21 zeigte sich Gönner als entschiedener Befürworter dieses Projektes.
Ivo Gönner ist mit der Journalistin Susanne Schwarzkopf-Gönner verheiratet und hat zwei Kinder. Er ist zudem Mitglied des Hochschulrats der Pädagogischen Hochschule Weingarten.



Zurück zum Anfang dieser Seite