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Ulmer Wappen

ab 23.3.1893

Entstehung des Ulmer Saalbau in der Bahnhofstraße (30)


23.3.1893
Zur Erstellung so lang und sehnlichst begehrten Saalbau wird eine Aktiengesellschaft gegründet. Es kommen 604 Aktien zu 500 Markt zur Ausgabe.
 
15.12.1893:
 
 Mit 343 gegen 205 Aktien entscheidet sich die Generalversammlung der Saalbaugesellschaft für das
Bahnhofstraße
Bauernmühleprojekt. Nach einem anderen Projekt war als Platz die Olgastraße beim Ausgang der Platzgasse vorgesehen. Die Pläne sind von Prof. Walter in Stuttgart entworfen. Der Bauplatz wird auf 100 000 Mark veranschlagt, das ganze schlüsselfertige Gebäude auf 600 000 Mark.
 
27.3.1894:
 
 Mit dem Bau des Saalbaus wird begonnen. Zunächst handelt es sich um die Überwölbung des Blauarms.
 
5.6.1894:
 
 Beim Wettbewerb zum Ulmer Saalbau erhielt den erste Preis Stadtbaumeister Romann und Architekt Dederer aus München. Den 2. Preis Architekt Kössen aus Leipzig und den 3. Preis erhielt Bauinspektor Holch.
 
19.12.1896:
 
 Eröffnung der Saalbaurestauration. Die großen Räume sind bis auf den letzten Platz besetzt.
Der Saalbau in der Bahnhofstraße
 
 
16.1.1897:
 
 Offizielle Übergabe des Saalbau in der Bahnhofstraße an die Aktiengesellschaft. Baudirektor Walter aus Stuttgart übergibt am Hauptportal die Schlüssel an den Vorsitzenden der Aktiengesellschaft Oberbürgermeister Wagner.
 
 
17.12.1944:
Die Bahnhofstraße nach dem 17.12.1944
Zerstörung durch Bomben.
 In den Nachkriegsjahren provisorischer Betrieb,  dann Totalabriss um einem Modehaus Platz zu machen.


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